Wenn aus einem Paar eine Familie wird

Schwanger, ob geplant oder nicht, stellt eine riesig große Veränderung dar. Ungewollt ist die Veränderung sicherlich noch größer, aber so oder so ist es eine Umstellung. Bereits in der Schwangerschaft verändert sich die Partnerschaft. Frau verändert sich, allein schon körperlich, aber Mann manchmal auch 😉

Aber direkt nach der Geburt wird auf einmal alles anders. Als Familie zusammen zu wachsen fällt einem nicht einfach so in den Schoß. Es bedarf durchaus harter Arbeit und ganz wichtig ist es, sich in der ganzen Familienarbeit nicht als Paar zu vergessen. Natürlich dreht sich in den ersten Wochen nach der Geburt erst einmal alles ums Kind. Man muss sich an einen neuen Alltag gewöhnen, der so gar nicht an Struktur erinnert. Dafür bedarf es Zeit und Geduld, denn ein Kind lässt sich nicht so einfach in einen üblichen Alltag integrieren. Vielmehr bestimmt es unseren Alltag. Gerade in dieser Zeit ist es wichtig, daran zu denken, dass man weiterhin ein Paar ist und man sollte die Partnerschaft auch pflegen. Gut ist es, wenn man in dieser Zeit Unterstützung hat und man die Großeltern oder Paten in der Nähe weiß. Für zwei Stunden einen Babysitter zu haben ist wertvoll. Einfach mal Zeit für einen Kinobesuch zu haben, oder für ein gemeinsames Essen, ohne Kind, ist wichtig. Und glaubt mir: Die Chance, dass euer Kind dies überleben wird, ist zu 99,9% gesichert 😉 Auch, wenn Großeltern oder Paten es etwas anders machen als ihr, wird euer Kind keinen Schaden davon tragen 🙂

Es wird ungewohnt für euch sein und ihr werdet sicherlich immer einen direkten Blick aufs Handy haben. Aber wenn solche Dates mit dem Partner regelmäßig genutzt werden, wird es auch für euch mit der Zeit entspannter. Es muss ja nicht unbedingt jede Woche sein, aber vielleicht versucht ihr einmal im Monat einen Abend ganz für euch allein zu finden. Wenn eure Kinder größer werden, ist vielleicht auch eine Übernachtung bei den Großeltern eine gute Idee.

Es ist wichtig Zeit zu haben, zu reden und das nicht nur über die Kinder. Vergesst euch nicht. Achtet auf euch und arbeitet an eurer Partnerschaft, denn ihr dürft euch selbst als Paar nicht verlieren.

Alles Liebe, eure Kathrin 🙂

 

2 Kommentare

  1. Das stimmt… man muss loslassen lernen. Auch das Mutter und Vater-fühlen,finde ich stellte sich nicht sofort ein. Es war da…wie ein Samen,aber wachsen und blühen tut es immer und immernoch.
    Leider wohne ich 800km von meinen Eltern/Freunden entfernt und mein Mann ca 180km. So kommt es,dass man sich untereinander mehr unterstützen (lernen)muss. GOTT SEI DANK habe ich eine liebe Nachbarin und Freundin kennen gelernt vor 5 Monaten die meinen Sohn liebevoll betreuen kann und er sie sehr mag. Wie eine Tante …hihi…. erst jetzt nach 12Monaten kann ich besser loslassen,vertrauen…und so Zeit für uns als Paar…aber auch alleine für mich (ohne Handy) genießen,um so neu geschöpfte Energie zurückzugeben. Du hast das sehr treffend geschrieben.
    Liebe Grüße
    KATHRIN aus Usedom

    • Liebe Kathrin ☺
      Gut,wenn man Menschen um sich hat,auch wenn es nicht die Familie ist, die einem Unterstützung geben.
      Liebe Grüße an die Insel ☺

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